Stragami-Hund als Haustier – was sollte man beachten
von Johannes
am 30. November 2011
in Hunde
Anmerkungen: Stragami-Hunde, auch Straßenköter genannt, benötigen besonderer körperlicher und seelischer Zuwendung.
1
Holt man sich einen Stragami-Hund aus dem Tierheim, kann man davon ausgehen, dass er vor seiner Vermittlung einem Gesundheits-Check durch den zuständigen Tierarzt unterzogen wurde.
2
Hat man ihn auf dubiose Weise erworben, stellt man ihn zunächst dem Tierarzt seines Vertrauens vor.
3
Dieser testet das
Tier auf Parasitenbefall und Infektionskrankheiten, was besonders wichtig ist, wenn der
Hund eine Art Urlaubsmitbringsel aus südlichen Ländern ist. Außerdem wird er ihn impfen und vorbeugend gegen Würmer behandeln.
4
Bei der Eingewöhnung ins neue Heim ist vor allem Geduld des neuen Besitzers gefragt.
5
Zunächst lässt man dem Hund Zeit, sich zu orientieren. Gerade in den ersten Tagen sollte man das Tier nicht bedrängen. Es wird Vertrauen aufbauen und sich von selbst dem Menschen nähern.
6
Besonders, wenn Kinder im Haushalt leben, sind diese vorsorglich vom Hund fern zu halten.
7
Klare Befehle und ein geregelter Tagesablauf erleichtern dem Vierbeiner, sich auf seinen neuen Besitzer einzustellen.
8
Möglich ist, dass der Hund nach der Futterumstellung mit leichtem
Durchfall reagiert. Dies sollte sich nach einiger Zeit von selbst geben. Ansonsten liegt möglicherweise eine Futterunverträglichkeit vor, und man wechselt auf ein anderes Produkt.
9
Wichtig ist, nicht ständig mit den Futtersorten zu experimentieren, damit sich die Verdauung des Hundes regulieren kann.
Tags: Haus&Hobby, Haustiere, Hunde, Tiererziehung, Wohnung
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