Hundefutter: Kaufen oder selber kochen

von am 15. Mai 2012 in Hunde

Hundefutter: Kaufen oder selber kochen

Die Liebe mancher Menschen zu ihren Hunden geht mitunter soweit, dass diese schon fast ebenfalls wie Menschen – oder gar noch besser – behandelt werden. Mittlerweile existiert ein veritabler Markt mit zum Teil auch tendenziell merkwürdigen Angeboten für die so hoch geschätzten Vierbeiner, seien es Hundepsychologen, Yoga für Haustiere, eigene Modekollektionen und sogar ein spezieller Fernsehkanal nur für Hunde.

Hunde sind auch nur Menschen?

Während also einige für das Tier konzipierten Artikel und Produkte sowohl wegen ihrer nicht immer ganz einleuchtenden Sinnhaftigkeit als auch wegen ihrer teils exorbitanten Preise diplomatisch ausgedrückt mindestens die Verwunderung derjenigen Zeitgenossen ernten, die selber keine Haustiere halten, kann man in Bezug auf das für den jeweiligen Hund richtige Futter schon durchaus wichtige Entscheidungen treffen.

In jedem Supermarkt existiert heutzutage ein sehr großes Sortiment an unterschiedlichen Trockenfutter- und Nassfuttersorten von verschiedenen Herstellern, die natürlich alle das bestmögliche Wohl der Tiere für sich reklamieren. Informiert man sich jedoch ein wenig über die tatsächlichen Gepflogenheiten in den Produktionsstätten mancher Tiernahrungshersteller, fällt es nicht nur zart besaiteten Naturen eher sehr schwer diesen vollmundigen Versprechungen vollends Glauben zu schenken.

Gekochtes hält den Hund gesund

Nicht wenige Hundefreunde vertrauen deshalb immer weniger der entsprechenden Industrie sondern vielmehr ihrem eigenen Verstand, und verpflegen ihre tierischen Mitbewohner mit Selbstgekochtem. Hierbei gilt es jedoch einige wichtige Grundregeln zu beachten. Rohes Fleisch oder Eier können Keime enthalten, weshalb man diese immer kochen sollte, bevor der Hund sie in den Napf bekommt, gleiches gilt auch für Gemüse wie z.B. Kartoffeln, welches immer gut gereinigt und zwecks der besseren Verdaubarkeit auch zerkleinert oder püriert werden sollte.

Auch ein Schuss Pflanzenöl macht durchaus Sinn im Hundemenü, denn es ermöglicht bei manchen Vitaminen erst deren Aufnahme in den Hundekörper. Neben der Prämisse nur Gekochtes dem Hund zu verfüttern, sollte auch darauf geachtet werden, dass deren Bestandteile wie etwa Kohlenhydrate und Eiweißstoffe getrennt voneinander gekocht werden, da sie verschiedene Garzeiten haben. Selbst gefertigtes Hundefutter lässt sich übrigens auch gut einfrieren, dafür wird eine Mindesttemperatur von -20 °C empfohlen.

Hunde auf Reisen

Aber natürlich bedeutet eine solche Kochtätigkeit für den Hund auch einen großen Zeitaufwand, den man evtl. nicht immer in der Lage ist aufzubringen. Auch wird man z.B. im Urlaub oder auf Reisen nicht immer die Möglichkeit haben, ausgiebig für den Hund zu kochen, weshalb es sinnvoll sein kann, für solche Fälle die Gewissheit zu haben, dass der Hund „zur Not“ auch Dosenfutter akzeptiert. Solches gibt es übrigens als Hundefutter vom Marktführer Royal Canin in vielen verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen, sowohl für Welpen, Junghunde als auch ältere Hunde, dass auch von Tierarztpraxen empfohlen wird.







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