Welcher Hund darf es denn sein?
Eines gleich vorweg, bei der Auswahl der Rasse kommt es nicht allein auf die Größe an. Natürlich ist das ein wichtiger Faktor, es gilt aber keineswegs, das ein kleiner Hund immer weniger Auslauf als ein großer benötigt. Ganz im Gegenteil, ein Jack Russel ist viel aufgedrehter als ein Bernhardiner zum Beispiel.
Die Rasse spielt natürlich eine große Rolle
Doch die Entscheidung für eine Hunderasse sollte keineswegs nur nach dem Aussehen der Hunde getroffen werden. Langes oder kurzes Fell ist eine Sache von persönlichen Vorlieben. Doch die Charaktereigenschaften des Vierbeiners sollten zu denen des Besitzers passen. Braucht der Hund viel Bewegung und Auslauf ist ein sportliches Herrchen gefragt. Dann kann das Temperament bei Jogging-Runden und beim Radfahren ausgelebt werden.
Ein neues Familienmitglied mit eigenem Kopf und Bedürfnissen
Ein Hund benötigt vor allem eins: Zeit. Er will beschäftigt werden und muss regelmäßig raus. Das muss in den Alltag der zukünftigen Besitzer passen. Nicht jeder hat den Luxus, dass er den Hund mit zur Arbeit bringen kann. Also muss er zu Hause auf Herrchen oder Frauchen warten. Das sollten dann aber nicht gleich zehn Stunden am Stück sein. Besonders Welpen brauchen Erziehung und sind eventuell noch nicht stubenrein. Wer nicht die Erfahrung und Nerven für die ersten Monate der Hundeerziehung hat, sollte über einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim als Mitbewohner nachdenken.
In einer sehr kleinen Stadtwohnung kann sich ein großer Hund eventuell nicht genügend bewegen. Auch die Liegeplätze für einen großen Hund nehmen mehr Platz weg. Trotzdem ist es gut möglich auch große Hunderassen in der Stadt zu halten, wenn man regelmäßig mit ihm spazieren geht und genügend Auslauf bietet. All’ das ist zu bedenken. Ratsam ist in jedem Fall VORHER – machen Sie den Test: Welcher Hund passt zu mir? Denn nur dann kommt es nicht zu unliebsamen Überaschungen und der Hund landet wegen rasseabhängiger Charaktereigenschaften am Ende noch im Heim.






